Weiz

zu Ihrer Gemeinde

Herausfordernde Zeiten

Vorweg darf ich allen noch einmal alles Liebe und Gute, vor allen Dingen viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr wünschen und mich für Euer Vertrauen und Eure Unterstützung im abgelaufenen Jahr bedanken! Es war ein in vielerlei Hinsicht außergewöhnliches erstes Jahr als Abgeordnete zum Steiermärkischen Landtag, war und ist doch die Landtagsarbeit seit März des vergangenen Jahres vom alles überschattenden Thema „Corona“ geprägt. Waren viele Gemeinden im Dezember noch mit der Einrichtung von Teststraßen und der Abwicklung der Bevölkerungstestungen beschäftigt, ist es nunmehr die Erfassung der „Impfwilligen“ beginnend mit dem Jahrgang 1941 und älter, die einiges an zusätzlichem Aufwand mit sich bringt. Mir ist sehr wohl bewusst, dass wir unseren Gemeinden da einiges abverlangen, wenn wir sie mit derartigen „Sonderaufgaben“ belasten, trotzdem bin ich gerade als Bürgermeisterin der Meinung, dass das Angebot für unsere Bevölkerung möglichst niederschwellig sein muss, damit es auch in Anspruch genommen wird. Unsere Gemeinden sind ganz nah an der Lebensrealität der Menschen dran und als verlässlicher und kompetenter Ansprechpartner immer erreichbar. Ob sich jemand impfen lässt oder nicht, bleibt natürlich jedem und jeder selbst überlassen. Wir können uns nur bemühen, bestmöglich zu informieren und die logistische Abwicklung für die Menschen so einfach und wohnortnah wie möglich zu gestalten.

Die nächsten Wochen werden sicher nicht leicht und die Herausforderungen steigen von Tag zu Tag, weil viele Menschen einfach schon ziemlich „coronamüde“ sind und sich nicht mehr an die zur Eindämmung der Virusverbreitung notwendigen Maßnahmen halten wollen. Mittlerweile gibt es leider keine „Inseln der Seligen“ mehr, denn alle Gemeinden im Bezirk waren und sind von der Corona-Pandemie betroffen. Auch kleine Landgemeinden hatten und haben mit mehr oder weniger hohen Infektionszahlen zu kämpfen, fast jeder von uns kennt jemanden, der an oder mit Corona verstorben ist oder hatte zumindest in der Nachbarschaft, im Verwandten- und Bekanntenkreis schon mit unterschiedlich schweren Krankheitsverläufen zu tun. Wir werden noch einiges an Kraftanstrengung brauchen, um die Pandemie und ihre Folgen in den Griff zu bekommen. Das hat auch die Landtagssitzung am 19. Jänner gezeigt, die mit fünf Dringlichen Anfragen, vier Befragungen von Mitgliedern der Landesregierung und 28 zu behandelnden Tagesordnungspunkten wieder bis weit nach Mitternacht gedauert hat. Dass die Corona-Pandemie das dominierende Thema schlechthin war, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. Daneben stand allerdings auch die Landwirtschaftskammerwahl am 24. Jänner im Fokus, wo es darum geht, die bäuerliche Vertretung auf Bezirks- und Landesebene für die kommenden fünf Jahre zu wählen. Unser Bauernbund tritt als verlässlicher und kompetenter Vertreter der bäuerlichen Anliegen mit hervorragenden Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl an. Als langjähriges Bauernbundmitglied bitte ich alle Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und dem Team unseres Bauernbundes auf Bezirks- wie auf Landesebene das Vertrauen zu schenken. Gerade jetzt, wo es darum geht, unsere bäuerlichen Betriebe zu stärken und wichtige Weichen für die Zukunft zu stellen, braucht es Kammermitglieder, die sich mit viel Herzblut für die steirischen Landwirtinnen und Landwirte einsetzen!

Herzlichst, Eure Landtagsabgeordnete Bgm. Silvia Karelly